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Hypnose

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Das Wort Hypnose kommt aus dem Altgriechischen: hypnos, der Schlaf. Mit Hypnose in unserem Sprachgebrauch meinen wir aber nicht normalen Schlaf, sondern einen tranceartigen Bewusstseinszustand. Über 3000 Jahre alte Überlieferungen zeigen, dass Hypnose zu den ältesten Therapieformen gehört. Und was den meisten nicht bewusst ist: Jeder Mensch durchlebt jeden Tag mehrere Hypnosephasen – zum Beispiel beim Versinken in spannende Lektüre, bei Tagträumen und natürlich kurz vor dem Einschlafen.


Ganz wichtig zu wissen ist: Hypnotisierte Menschen sind nicht bewusstlos. Der Hypnosezustand verändert das Bewusstsein und bietet so Chancen, die im «normalen Modus» nicht möglich sind. Am besten lässt sich der Hypnosezustand vergleichen mit der Phase, wenn man morgens langsam wach wird und sich noch am schönen Traum festhalten will.


Oft werden wir im Zusammenhang mit Hypnose mit Fragen konfrontiert, die sich gleichen. Wir haben sie hier zusammengefasst, damit Sie eine erste Vorstellung erhalten, was Hypnose ist – und was sie nicht ist.

Was ist überhaupt eine Hypnose?
Hypnose ist eine körperliche und geistige Entspannung – ein Loslassen. In diesem gelösten Zustand ist es möglich, direkt auf das Unterbewusstsein einzuwirken.

Was fühlt man bei einer Hypnose?
Therapeutische Hypnose hat mit Entspannung zu tun und kann nie mit der von der Showhypnose geprägten Idee verglichen werden. Sie ist eine Art Trance, die jede Person für sich anders erlebt. Einige Menschen glauben, dass sie gar nicht in Trance gewesen sind. Einige verlieren das Zeitgefühl oder können im Anschluss nicht mehr lückenlos alle Teile der Sitzung abrufen.

Weiss ich nach der Hypnose, was geschah?
Ja. Es kann aber sein, dass Sie sich an einzelne Fragmente der Sitzung nicht erinnern. Das ist nicht weiter beunruhigend, weil das Unterbewusstsein alle Informationen aufgenommen hat. In der Regel hängt das Erinnerungsvermögen davon ab, wie tief Sie in Trance waren.

Kann es sein, dass ich nicht mehr aufwache?
Nein. Selbst im Extremfall – wenn dem Therapeut während der Behandlung etwas zustösst – würden Sie höchstens vom Trance- in den Schlafzustand übergehen und dann auf natürliche Art aufwachen. Ausserdem haben Sie immer die Wahl, sich selbständig aus der Entspannung zu lösen.

Wann ist Hypnose gefährlich?
Bei gesunden Menschen und von gut ausgebildeten Kräften ausgeführt ist sie nicht gefährlich. Sie ist eine jahrtausendalte Methode. Mögliche Ausnahmen zählen wir weiter unten auf, sie verlangen nach einer Rücksprache mit dem Arzt, Psychiater oder Psychologen. Der Erfolg der Hypnose hängt davon ab, ob Sie sich beim Hypnosetherapeuten wohlfühlen.

Kann jeder Mensch behandelt werden?
Mit einigen Ausnahmen schon. Bei Epilepsie, Asthma, Herzerkrankungen oder niedrigem sowie hohem Blutdruck ist Vorsicht geboten und eine Rücksprache mit dem Arzt erwünscht. Bei Psychosen und Ich-Störungen darf die Hypnosetherapie nur stattfinden, wenn der zuständige Psychiater oder Psychologe explizit zustimmt. Auch gegen den Willen eines Menschen kann und soll eine Hypnose nicht durchgeführt werden.

Funktioniert Hypnose gegen meinen Willen?
Nein. Hypnose ist nur erfolgreich, wenn die Therapie gewollt ist. Ihr Unterbewusstsein wird nichts zulassen, was im gewohnten Wachzustand gegen Ihre Vorstellungen verstösst.